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Berufliche Zukunftspläne der Jahrgangsabsolventen 2012

31.12.2012

In Sachsen haben in diesem Jahr 47 Tiermedizinische Fachangestellte ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. An der jährlich im Nachgang zur Winter- sowie Sommerprüfung durchgeführten Umfrage, bei der die Absolventen Fragen zum Verlauf der Ausbildung und zu ihren persönlichen beruflichen Zukunftsplänen beantworteten, nahmen 45 Prüflinge teil. Bei einigen Fragestellungen waren Mehrfachnennungen möglich.

Der Einstieg in die Ausbildung
Auch von den diesjährigen Absolventen gaben die meisten an, sich aufgrund der Liebe zum Tier für die Ausbildung entschieden zu haben. Sei es, weil sie gern mit Tieren arbeiten (12 Antworten), sie sich in Verbindung damit für medizinische Aspekte interessieren (zehn Antworten), ihnen der Beruf interessant und abwechslungsreich erschien (acht Antworten) oder er von Anfang an der Wunsch- und Traumberuf war (eine Antwort). Sechs der Befragten wollten mit Tier und Mensch gleichermaßen im medizinischen Bereich arbeiten. In einem Fall wurde als ausschlaggebender Grund angegeben, mit Tieren besser klarzukommen als mit Menschen. Die Wartezeit auf einen Studienplatz wollten fünf Absolventen mit der Lehre überbrücken. Vorherige Praktika waren für zwei Prüfungsteilnehmer ausschlaggebend für die Berufswahl.

Im Vorfeld der Ausbildung nutzten die Absolventen unterschiedliche Möglichkeiten, sich über das Berufsbild zu informieren: das Internet (37 Angaben), Praktika (elf Angaben) oder die Agentur für Arbeit (acht Angaben). In der Schule erhielten vier Prüfungsteilnehmer hilfreiche Informationen, Erzählungen von Freunden und Bekannten waren in zwei Fällen wichtig.
29 Absolventen fanden ihren Ausbildungsplatz durch persönliche Nachfrage bzw. Initiativbewerbung, sieben durch persönliche Kontakte und vier durch Zeitungs- und Internetanzeigen. Die Agentur für Arbeit half sechs und die Krankenkasse zweimal.


Der Verlauf der Ausbildung
Im Nachhinein sind insgesamt 41 der ausgebildeten Tiermedizinischen Fachangestellten mit dem Verlauf ihrer Ausbildung zufrieden. Konkret bezogen auf die ausbildende Praxis/Klinik bestätigten dies 38 und im Hinblick auf die Zufriedenheit mit dem Unterricht in der Leipziger Berufsschule 37 Absolventen. Soweit hier Kritik geäußert wurde, betraf diese beispielsweise einzelne Lehrer in der Berufsschule (16 Angaben), einige Unterrichtsfächer und Lehrinhalte (sechs Angaben), die Vermittlung von Lehrinhalten bzw. die Unterrichtsmethoden (fünf Angaben) oder auch die Ausstattung der Ruth-Pfau-Schule (zwei Angaben).
Allgemein wurden in je einem Fall die Reduzierung der Ausbildung auf den Kleintierbereich sowie die geringe Ausbildungsvergütung bemängelt sowie kritisch der ganz persönliche Verlauf der Ausbildung reflektiert. Acht Absolventen wandten sich im Laufe ihrer Ausbildung an ihre Ausbildungsberaterin Frau Dr. Blaschzik in Leipzig oder an die Sächsische Landestierärztekammer.


Die berufliche Zukunft
64 Prozent der Befragten (= 29 TFA) gaben an, von der Praxis/Klinik, in der sie ausgebildet wurden, übernommen zu werden. Überwiegend wird nach der Ausbildung in Vollzeitbeschäftigung gearbeitet, daneben nahmen sieben Absolventen zunächst eine Teilzeittätigkeit auf. Nur 18 Befragte erhielten eine Festanstellung. Von denjenigen, die nicht von Ihren Ausbildern/-innnen weiterbeschäftigt werden, haben immerhin fünf TFA eine Anstellung in einer anderen Praxis/Klinik gefunden.


Der berufliche Werdegang
Erfreulicherweise sind 40 Absolventen nach Beendigung ihrer Ausbildung weiterhin mit ihrer Berufswahl zufrieden. Nur fünf der Befragten möchten sich mittels einer Umschulung beruflich neu orientieren (Radiologieassistent/-in, Hotelfachmann/-frau, Bürokaufmann/-frau, Physiotherapeut/-in, Krankenpfleger/-schwester).
Eine weitere berufliche Qualifizierung streben 26 Absolventen an, z. B. im Bereich Tierphysiotherapie (6 Angaben), Verhaltenstherapie beim Hund (1 Angabe) oder Anästhesie (1 Angabe). Dabei hatten 16 der diesjährigen Prüfungsteilnehmer mit besonders guten Prüfungsergebnissen die Möglichkeit, sich um zwei Plätze im Förderprogramm des Bundesministeriums für Forschung und Bildung zu bewerben, um ein Weiterbildungsstipendium der Stiftung Begabtenförderung Berufliche Bildung zu erhalten. Von 12 TFA, die ein Hochschulstudium planen, möchten neun Tiermedizin, zwei Agrarwissenschaften und ein/-e TFA Agrarmanagement studieren. Interessant ist auch, dass insgesamt 36 Absolventen zukünftig gern weiterhin in Sachsen arbeiten möchten, nur sechs sehen hierin keine Perspektive für sich.




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