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Kaestchen

Fortbildungspflicht


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Fortbildungspflichtstunden


Auszug aus der Berufsordnung der Sächsischen Landestierärztekammer:

§ 7 Fortbildungspflicht und Qualitätssicherung

(…)
(2) (2) Tierärzte haben sich nachweislich innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren mindestens 60 Stunden beruflich fortzubilden. Tierärzte mit Zusatzbezeichnung haben sich mindestens 72, Fachtierärzte mindestens 90 und zur Weiterbildung befugte Tierärzte mindestens 120 Stunden innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren beruflich fortzubilden.
(3) Anrechenbar sind nur Fortbildungsveranstaltungen sowie interaktive Nichtpräsenz-Fortbildungen (E-Learning), die von der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) anerkannt sind oder von der Landestierärztekammer als qualitativ gleichwertig anerkannt werden. Anerkannte interaktive Nichtpräsenz-Fortbildungen (E-Learning), Fortbildungen ohne ATF-Anerkennung in den Bereichen Management, Betriebswirtschaft, Informationstechnik (IT) und Fremdsprachen können mit maximal 25 Prozent innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren angerechnet werden.
(4) Tierärzte müssen auf Verlangen der Landestierärztekammer nachweisen können, dass sie der Fortbildungspflicht in den vorausgegangenen drei Jahren nachgekommen sind. Festgestellte Unterschreitungen sind im Folgejahr auszugleichen und der Landestierärztekammer nachzuweisen.
(…)

Ab 23.04.2014: Fortbildungspflicht gemäß § 7 Abs. 2 Berufsordnung
insgesamt in
3 Jahren
Anrechnungsfähig: Praxismanagement, Betriebswirtschaft, Informationstechnik, Fremdsprachen
Tierarzt 60 Std. max. 25 % in
3 Jahren
Tierarzt mit Zusatzbezeichnung 72 Std. max. 25 % in
3 Jahren
Fachtierarzt 90 Std. max. 25 % in
3 Jahren
Weiterbildungsbefugter 120 Std. max. 25 % in
3 Jahren

Wichtige Hinweise:

Eingruppiert wird immer nach der höchsten Anerkennung bzw. der höchst geforderten Stundenanzahl.

1. Beispiel:
Ein Fachtierarzt, der zugleich eine Zusatzbezeichnung führt, hat innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren mindestens 90 Fortbildungsstunden zu absolvieren.
2. Beispiel:
Ein Fachtierarzt, der zugleich als Weiterbildungsbefugter anerkannt ist, hat innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren mindestens 120 Fortbildungsstunden zu absolvieren.

Keine Kumulation bei Anerkennung von mehreren Fachtierarztanerkennungen, Zusatzbezeichnungen und Weiterbildungsbefugnissen.
Beispiel:
Ein Fachtierarzt für zwei Gebiete mit entsprechenden Weiterbildungsbefugnissen muss nicht 120 Stunden für das eine Gebiet und weitere 120 Stunden für das zweite Gebiet ableisten, sondern einmalig 120 Stunden innerhalb von drei Jahren.


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Jahresvergleich: Ergebnis der Kontrolle der Fortbildungspflicht 2005 - 2017


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